Das Zisterzienserkloster
Fontenay (12. Jh.) ist eines der ersten Denkmäler Frankreichs, die
von der UNESCO als Welterbe anerkannt wurden. Durch diese
Klassifizierung wurde 1981 der außergewöhnliche Wert von Fontenay
und seiner Umgebung hervorgehoben.
1118 wurde die Abtei von
dem heilig gesprochenen Bernard de Clairvaux gegründet. Die Abtei
von Fontenay ist damit eines der ältesten Zisterzienserklöster
Frankreichs. Die Klosteranlage blieb von der französischen
Revolution verschont. Alle aus der romanischen Stilepoche stammenden
Gebäude konnten erhalten bleiben: die Abteikirche, das Dormitorium,
der Kapitalsaal, das Scriptorium, die Wärmestube und die Schmiede.
Die zwei Hektar große
Parkanlage des Klosters wurde 2004 durch das Kulturministerium als
“bemerkenswerter Garten” anerkannt. Das Kloster Fontenay liegt im
nördlichen Burgund in einem Tal, das als Naturschutzgebiet
ausgewiesen und in seiner historischen Nutzung komplett erhalten
ist.
Seit
1820 ist das Kloster Fontenay Privateigentum der gleichen Familie.
Diese geht seit mehr als einem Jahrhundert den denkmalpflegerischen
Aufgaben der Klosteranlage nach.